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Einbaumikrowellengerät von Siemens (Bild: Siemens)
Einbaumikrowellengerät von Siemens (Bild: Siemens)

Mikrowelle

Von vielen verpönt, und dennoch von fast allen genutzt: Wenn es um das Aufwärmen oder Erwärmen geht, ist ein Mikrowellengerät kaum zu schlagen. Denn ein Mikrowellengerät ist nicht nur schneller, sondern auch sparsamer. Der Grund ist im Wirkverfahren zu finden: Die Mikrowellen wirken direkt auf die Lebensmittel und müssen nicht erst ein Zwischenmaterial erhitzen.

Wie funktioniert eine Mikrowelle?

Ein Mikrowellengerät wirkt nur auf Flüssigkeiten. Dabei ist es egal, ob es sich um eine sichtbare Flüssigkeit handelt wie zum Beispiel Wasser oder um die Flüssigkeiten in den Lebensmitteln. Laienhaft gesprochen, treffen die Mikrowellen auf die Wassermoleküle und bringen diese in Bewegung. Dadurch entsteht Wärme. Je länger die Mikrowellen auf die Moleküle einwirken, desto schneller bewegen sich die Moleküle und desto mehr Wärme wird erzeugt.

Dieses Prinzip erklärt auch, warum die Mikrowelle feste Objekte wie zum Beispiel eine Keramikschüssel nicht erwärmt: In der Keramik ist keine Feuchtigkeit, die in Bewegung gebracht werden könnte. Dadurch entsteht keine Bewegungsenergie und somit auch keine Wärme.
Trotzdem sollten Sie vorsichtig sein: auch, wenn das Behältnis selbst durch die Mikrowellen nicht erwärmt wird, nimmt es die Hitze von den Lebensmitteln an!

Sind Mikrowellen gefährlich?

Kann man selbst von den Mikrowellen getroffen werden, wenn man das Mikrowellengerät benutzt? Und bringen Töpfe ein Mikrowellengerät wirklich zum Explodieren? Seitdem das erste Gerät auf den Markt kam, ranken sich viele Horrorgeschichten darum, welche Risiken beim Gebrauch bestehen.

Das Wichtigste zuerst: Nein, Sie werden sich nicht selbst erhitzen, wenn Sie der Mikrowelle beim Erwärmen zuschauen - solange Sie sich außerhalb des Gerätes befinden. Wir gehen davon aus, dass das immer der Fall sein wird. Der Grund dafür ist das Metallgitter, das innen an der Gerätetür angebracht ist. Es reflektiert die Mikrowellen und sorgt damit dafür, dass diese wieder wirksam durch die Lebensmittel gelangen.

Darf Metall in die Mikrowelle?

Selbstverständlich. Schließlich ist der komplette Innenraum einer Mikrowelle aus Metall - und das wird während des Betriebs nicht heiß oder bringt den Mikrowellenofen zum Explodieren. Allerdings sollten Sie dünne metallische Folien (z. B. Alufolie) oder Besteck und Geschirr mit metallischen Verzierungen (darunter fallen auch die Goldverzierungen an und in Tellern) nicht in die Mikrowelle stellen, da diese schlimmstenfalls sogar schmelzen können, mindestens aber die vielzitierten Lichtbögen entstehen, die das Material und schlimmstenfalls sogar das Mikrowellengerät beschädigen können.

Bei Töpfen und Pfannen sollten Sie dennoch vorsichtig sein, da Sie sich nicht sicher sein können, wie massiv das Material ist oder welche weiteren Metalle verwendet wurden - besonders Aluminium ist zum Beispiel absolut tabu! Wenn Sie sich nicht sicher sind, füllen Sie die Lebensmittel vor dem Erhitzen lieber in ein unbedenkliches Gefäß um. Diese sind durch ein entsprechendes Logo und den Hinweis "mikrowellen-geeignet" gekennzeichnet.

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